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Schweinebraten mit Kruste

4 Portionen

Schweinebraten mit Kruste

Zutaten

Zubereitung

  1. Wie bei allen Ofenbraten ist es besser, ein größeres Stück, mindestens 2 bis 2½ kg, zu braten – ein Rest lässt sich später wärmen, schmeckt aber auch kalt als Beilage zum Gemüse oder als Aufschnitt besonders gut.
  2. Man nimmt Rippenstück oder Karree, ein Stück Kamm oder Keule von einem jungen Schwein, da bei einem alten Tier die Schwarte zu dick ist und leicht hart brät.
  3. Die Haut auf dem Braten lassen und, nachdem das Fleisch sauber gewaschen ist, mit einem spitzen Messer quer über den Braten in lange, schmale Streifen einschneiden.
  4. Diese Streifen dann auch der Länge nach mehrmals durchschneiden, sodass die ganze Haut in längliche, viereckige Streifen geteilt ist.
  5. Den Braten salzen und mit der Schwarte nach unten in eine Pfanne mit kochendem Wasser legen, damit die Schwarte weich wird.
  6. Nach einiger Zeit umwenden, ohne hineinzustechen.
  7. Unter fleißigem Begießen gar braten, insgesamt 2 bis 3 Stunden, bei einem sehr großen Braten auch länger.
  8. Kocht die Sauce zu stark ein, seitlich kochendes Wasser nachgießen.
  9. Der Braten muss langsam braten, der Ofen darf daher nur mäßig heiß sein.
  10. Von Zeit zu Zeit das ausgebratene Fett abschöpfen, damit es nicht im Ofen verspritzt.
  11. Außerdem den braunen Bratensatz von der Pfanne abschaben und mitverkochen lassen, wodurch die Sauce meist so sämig wird, dass kein Kartoffelmehl nötig ist.
  12. In der letzten halben Stunde den Braten nur noch von den Seiten begießen, damit er oben recht knusprig wird.
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Modernisiert nach einem traditionsreichen deutschen Kochbuch aus dem 19. Jahrhundert.

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