Start · Rezepte · Historisches Kochbuch · Gebackene Mehlspeisen, Charlottes und Strudeln

Ungarischer Strudel

4 Portionen

Ungarischer Strudel

Zutaten

Zubereitung

  1. Zur lauwarmen Milch Butter, etwas Salz und das Eigelb geben und so viel Mehl verarbeiten, dass ein nicht zu weicher Teig entsteht.
  2. Den Teig in 18 Portionen teilen und mit einem Tuch bedeckt eine halbe Stunde ruhen lassen.
  3. Unterdessen die Fülle vorbereiten: Für die Apfelfülle entkernte, geschnittene Rosinen, gestoßenen Zwieback, Zucker, abgeriebene Zitronenschale und gestoßenen Zimt mischen.
  4. Für die Nussfülle fein geschnittene Nüsse, Zucker, Zitronenschale und Zimt mischen.
  5. Ein Backblech mit Butter bestreichen, nacheinander 6 Teigplatten ausziehen, aufeinanderlegen und mit fein geschnittenen Äpfeln belegen, darauf die Hälfte der Fülle streuen.
  6. Wieder 6 Teigplatten, dann Äpfel und Fülle folgen lassen.
  7. Den Abschluss bilden die letzten 6 Teigplatten.
  8. Jede Teigplatte, auch die letzte, mit geschmolzener Butter bestreichen.
  9. Zuletzt den Teig am Rand festdrücken, den Rand glatt schneiden und den Strudel mehrmals mit der Gabel durchstechen.
  10. Ohne ihn aufzurollen auf ein mit Butter bestrichenes Backblech legen, im ziemlich heißen Ofen backen und, wenn er halb fertig ist, in verschobene Vierecke schneiden, die man dick mit Zucker bestreut und goldbraun und glänzend fertig backt.
  11. Bei der Nussfüllung entfallen die Äpfel; die aufgelegte Nussfüllung wird stattdessen mit Honig beträufelt.
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Modernisiert nach einem traditionsreichen deutschen Kochbuch aus dem 19. Jahrhundert.

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