Start · Rezepte · Historisches Kochbuch · Gebackene Mehlspeisen, Charlottes und Strudeln

Strudelteig

4 Portionen

Strudelteig

Zutaten

Zubereitung

  1. Das Weizenmehl auf das Backbrett schütten.
  2. Das Ei oder nur das Eiweiß mit etwas Salz und dem lauwarmen, aber nicht gekochten Wasser verquirlen, zum Mehl geben und zu einem Teig verrühren, der zunächst noch an Hand und Brett klebt.
  3. Sobald er sich löst, etwas Mehl darunterstreuen, die Hände reinigen und öfters in Mehl tauchen; nun das ausgelassene Rindsfett oder die Butter darunterkneten.
  4. Den Teig weiterbearbeiten, bis er Blasen wirft, mit lauwarmem Wasser bestreichen und, mit einer Schüssel abgedeckt, eine halbe Stunde ruhen lassen – bei weichem Teig eine kalte, bei festem Teig eine erwärmte Schüssel darüberlegen.
  5. Danach ein sauberes, bemehltes Tuch auf den Tisch legen, den Teig zunächst etwas mit dem Nudelholz austreiben, auf das Tuch legen und rundherum ausziehen, bis er fast durchsichtig ist – man beginnt in der Mitte und zieht mit bemehlten Händen nach dem Rand hin weiter.
  6. Den äußeren dicken Rand abschneiden.
  7. Nach dem Bestreichen mit der Fülle das Tuch auf einer Seite vorsichtig anheben, damit sich der Teig zusammenrollt, die Rolle schneckenförmig zusammendrehen und zum Backen in eine mit Butter ausgestrichene Kasserolle legen.
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Modernisiert nach einem traditionsreichen deutschen Kochbuch aus dem 19. Jahrhundert.

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